Routing mit ASP.NET WebForms, Teil 1

28. Oktober 2009

Einer der Gründe, weshalb ich das ASP.NET MVC Framework mag, ist die durchgehende Verwendung der sehr flexiblen Routing Engine. In einem MVC Projekt ist das Addressierungsschema komplett vom physikalischen Filesystem getrennt. So lassen sich einfach Applikationen im REST Stil bauen. Adressen wie “http://applikation/Kunde/42″ oder “http://applikation/Kunde/42/Bestellungen” sind auch deutlich SEO freundlicher als die direkte Adressierung auf ein physikalisch vorhandenes File.

Die Routing Engine ist jedoch nicht Bestandteil des MVC Frameworks, sondern wurde mit .NET 3.5 SP1 eingeführt. Somit kann sie auch in einem WebForm Projekt verwendet werden. Der Aufwand hält sich dabei in Grenzen, das ganze ist recht schnell umgesetzt.

Teil 1 dieses Artikels zeigt die Konfiguration der Routing Engine in einer WebForms Applikation und das Anlegen eigener Routen. In einem zweiten Teil werden dann die Security Einstellungen betrachtet.

Konfiguration der WebForms Applikation

Um die Routing Engine nutzen zu können, müssen im Projekt zwei Verweise gesetzt werden: System.Web.Routing und System.Web.Abstractions sind beide im GAC installiert, sie können einfach über “Add Reference” hinzugefügt werden.

Danach muss das Routing Modul im web.config in die Request Pipeline konfiguriert werden. Unter IIS 6 geschieht dies wie folgt:

<httpModules>
  ...
  <add name="RoutingModule"
       type="System.Web.Routing.UrlRoutingModule, System.Web.Routing, Version=3.5.0.0, Culture=neutral, PublicKeyToken=31bf3856ad364e35" />

Wenn IIS 7 verwendet wird, müssen die folgenden Einträge gemacht werden:

<system.webServer>
  <modules runAllManagedModulesForAllRequests="true">
    ...
    <add name="UrlRoutingModule"
         type="System.Web.Routing.UrlRoutingModule, System.Web.Routing, Version=3.5.0.0, Culture=neutral, PublicKeyToken=31BF3856AD364E35&" />
    ...
  </modules>

  <handlers>
    ...
    <add name="UrlRoutingHandler"
         preCondition="integratedMode"
         verb="*" path="UrlRouting.axd"
         type="System.Web.HttpForbiddenHandler, System.Web, Version=2.0.0.0, Culture=neutral, PublicKeyToken=b03f5f7f11d50a3a" />
    ...
  </handlers>
</system.webServer>

Wenn die Zielumgebung bekannt ist, kann auf die eine Variante verzichtet werden, Einträge für IIS 6 werden allerdings vom IIS 7 ignoriert, und umgekehrt auch, so dass getrost beide Varianten eingetragen werden können.

Konfiguration der Routen

Falls nicht bereits vorhanden, wird eine global.asax Datei zum Projekt hinzugefügt. In dessen Application_Start Event können die Routen eingetragen werden. Eine Route hat immer einen eindeutigen Namen, definiert ein Adressenmuster und legt fest, von welchem Handler Anfragen an diese Adresse bearbeitet werden:

RouteTable.Routes.Add("Customers", new Route("customer/", new PageRouteHandler("~/Customers/Customers.aspx")));
RouteTable.Routes.Add("CustomerDetails", new Route("customer/{id}", new PageRouteHandler("~/Customers/CustomerDetails.aspx")));

Dies erstellt zwei Einträge in der Routing Tabelle. Der zweite Eintrag verwendet einen Parameter “id”, wenn also ein Request in der Form “customer/42″ eintrifft, wird dieser Eintrag verwendet.

Zu beachten ist, dass beim Eintreffen eines Requests diese Routing Tabelle von oben nach unten abgearbeitet wird, und der erste zur Request Adresse passende Eintrag verwendet wird. Nachfolgende Einträge werden ignoriert.

Nun muss der PageRouteHandler angelegt werden, welcher diese Anfragen bearbeiten kann. Dies ist eine Klasse, welche das IRouteHandler Interface implementiert:

public class PageRouteHandler : IRouteHandler
{
    private readonly string _virtualPath;

    public PageRouteHandler(string virtualPath)
    {
        _virtualPath = virtualPath;
    }

    public IHttpHandler GetHttpHandler(RequestContext requestContext)
    {
       var page = BuildManager.CreateInstanceFromVirtualPath(_virtualPath, typeof(Page));
       return (IHttpHandler)page;
    }
}

Dies ist bereits alles, was benötigt wird, um eigene Routen zu definieren und an Webforms weiterzuleiten. Jedoch gelangt im zweiten Fall, wenn eine ID übergeben wird, diese nicht bis zum Webform. Dies kann gelöst werden, indem innerhalb des Routing Handlers die Routing Daten des RequestContext an das Webform weitergeleitet werden. Die Methode GetHttpHandler sieht also wie folgt aus:

public IHttpHandler GetHttpHandler(RequestContext requestContext)
{
    var page = BuildManager.CreateInstanceFromVirtualPath(_virtualPath, typeof(Page));

    var queryString = new StringBuilder("?");
    foreach (var rdv in requestContext.RouteData.Values)
    {
        queryString.Append(requestContext.HttpContext.Server.UrlEncode(rdv.Key));
        queryString.Append("=");
        queryString.Append(requestContext.HttpContext.Server.UrlEncode(rdv.Value.ToString()));
        queryString.Append("&");
    }
    queryString.Remove(queryString.Length - 1, 1);

    HttpContext.Current.RewritePath(string.Concat(_virtualPath, queryString));

    return (IHttpHandler)page;
}

Neue UI Komponente DropDownListEx für ASP.NET MVC

26. Oktober 2009

Ein den meisten (MS) Entwicklern unbekanntes HTML Tag ist das <optgroup> Element. Unter Umständen liegt dies daran, dass das Element in ASP.NET nicht direkt durch ein Server Control unterstützt wird.
Das <optgroup> Element kann innerhalb von Dropdown Listen verwendet werden, um die einzelnen Optionen zu gliedern. So lässt sich einfach eine zweistufige Hierarchie darstellen, HTML konform.

Das Markup für eine solche Dropdown Liste wird wie folgt definiert:

<select id="GameConsole" name="GameConsole">
 <option value="">Select your favorite...</option>
 <optgroup label="Microsoft">
   <option value="1">XBox</option>
   <option value="2">XBox 360</option>
 </optgroup>
 <optgroup label="Nintendo">
   <option value="3">Wii</option>
   <option value="4">Gameboy</option>
 </optgroup>
 <optgroup label="Sega">
   <option value="5">Dreamcast</option>
 </optgroup>
 <optgroup label="Sony">
   <option value="6">Playstation</option>
   <option value="7">Playstation 2</option>
   <option value="8">Playstation 3</option>
   <option value="9">PSP</option>
 </optgroup>
</select>

Ich habe eine neue HTML Helper Komponente DropDownListEx in meine Library etcetera.Mvc aufgenommen. Diese unterstützt das eben beschriebene Tag.

etcetera.Mvc DropDownListEx

etcetera.Mvc DropDownListEx

Dazu habe ich auch eine Hilfsklasse OptionGroupSelectList erstellt, welche eine ähnliche Aufgabe wie die SelectList erfüllt. Die DropDownListEx erwartet im Konstruktor eine solche OptionGroupSelectList. Diese kann vom Controller wie folgt erstellt werden:

GameConsoleViewModel gcvm = new GameConsoleViewModel();
gcvm.GameConsoles = new OptionGroupSelectList<GameConsole>(gameConsoles,
                                                           x => x.Id,
                                                           x => x.Name,
                                                           x => x.Manufacturer.Name);
ViewData.Model = gcvm;

Die drei Lambda Expressions geben die jeweiligen Properties des Aufzählungstyps für das Wert und Namensfeld der Optionen, sowie das Label der Option Group an.

Im View kann der HTML Helper wie folgt aufgerufen werden:

<%= Html.DropDownListEx("GameConsole", Model.GameConsoles, "Select your favorite...") %>

Ich habe noch keinen Release erstellt, die Komponente ist bislang nur als Source Code verfügbar. Ich werde aber bald einen Release erstellen, welcher auch noch weitere Komponenten enthalten wird.

etcetera.Mvc: Meine MVC Library

23. Oktober 2009

Ich mag das ASP.NET MVC Framework. Wenn ich die Wahl habe, ziehe ich ein MVC Projekt mittlerweile einem WebForms basierten vor. Die offene Architektur, Flexibilität, Testbarkeit und vor allem die Erweiterbarkeit machen es zu einer Freude Webprojekte zu entwickeln.
Wer mit dem MVC Framework beginnt, wird unweigerlich auf das MvcContrib Projekt stossen. Dieses erweitert das Framework an allen Ecken und Enden.
Gerade zu Beginn wird man die ASP.NET Server Controls vermissen. Die mitgelieferten HTML Helper sind zwar sehr komfortabel, decken aber nur das allernötigste ab. Unterstützung für komplexere GUI Elemente wie ein Grid sucht man vergebens.
Das MvcContrib Projekt enthält nebst vielen nützlichen Dingen wie alternativen ViewEngines, Controller Factories und Routing Unterstützung auch einen grossen Satz HTML Helper. Die mächtigste UI Komponente ist in meinen Augen das Grid.

In meinen MVC Projekten habe ich nach anfänglichen Rumspielen mit jQuery Plugins für tabellarische Daten ausschliesslich das MvcContrib Grid verwendet, habe aber bald begonnen, dieses so zu erweitern, dass auch AJAX basiertes Paging und ein Sortieren der Spalten in einem HTML Helper gekapselt wurden.
Das ganze hat sich zu einer kleinen Library gemausert, die ich nun auf CodePlex als Open Source Projekt veröffentlicht habe. Das Projekt nennt sich etcetera.Mvc und ist in einer ersten Version 0.1 verfügbar.

Momentan sind drei UI Komponenten enthalten:

Grid

etcetera.Mvc Grid

etcetera.Mvc Grid

Das Grid basiert auf demjenigen von MvcContrib. Dazu gehört eine separate und flexibel konfigurierbare Toolbar, welche für das Paging eingesetzt werden kann. Das Grid verwendet den selben Syntax wie MvcContrib undfügt folgendes hinzu:

  • Effizientes asynchrones Paging via AJAX ohne eine einzige Zeile eigenem JavaScript
  • Falls der Client kein JavaScript unterstützt, werden regulare Seiten Requests ausgeführt.
  • Sortierbare Spalten
  • Optionaler Grid Header welcher das Grid ein- und ausfahren kann
  • Toolbar für das Paging, mit Anzeige und direkter Wahl der Seitennummer
  • Die Toolbar kann einfach und beliebig auch mit eigenen Buttons erweitert werden
  • Konfigurierbarer Export der Grid Daten nach Excel
  • Alle Labels und Tooltips können selber definiert werden

Das Grid enthält ein jQuery Plugin, die Beispiel Icons und Stylesheets des Screenshots.

Kalender

etcetera.Mvc Calendar

etcetera.Mvc Calendar

Der Kalender zeigt eine Monatsansicht und unterstützt die Anzeige von Einträgen wie Meetings. Die Kalender Datenstrukturen sind komplett unabhängig von eigenen Projekten. Der Kalender unterstützt folgende Einstellungen:

  • Den Wochentag, an dem die Woche beginnt. In den USA ist dies z.B. der Sonntag.
  • Anzeige der Tage des Vor- und Folgemonats
  • Highlighting des aktuellen Tags
  • Komplette Kontrolle über die Links zu Einträgen oder Daten

Wie die anderen UI Komponenten lässt sich das Aussehen komplett über Stylesheets definieren.

Progressbar

etcetera.Mvc Progressbar

etcetera.Mvc Progressbar

Die Progressbar ist ein sehr simples Element. Ich habe es hauptsächlich dafür benötigt, um die Progressbar von jQuery-UI zu ersetzen.

Weitere Komponenten und Framework Erweiterungen werden folgen.

Fehler im Build Prozess

20. Oktober 2009

Ich war etwas voreilig mit meiner Anpassung des Build Prozesses. Ich wollte für einen Release Build automatisch alle relevanten Files in ein definiertes Verzeichnis kopieren. Dies funktionierte grundsätzlich auch sehr gut, nur hatte ich das Projekt noch nicht in ein Subversion Repository aufgenommen.
Sobald dies aber der Fall ist, fügt Subversion jede Menge eigene Dateien in die lokale Arbeitskopie ein. Diese befinden sich immer in versteckten .svn Verzeichnissen und enthalten Informationen über die lokale Arbeitskopie.

Wie kann man nun das Kopieren dieser Dateien verhindern? Glücklicherweise ist das ItemGroup Element in der Lage mittels des Exclude Attributs einen Filter für Dateien anzugeben:

<ItemGroup>
 <EtcDll Include="$(MSBuildProjectDirectory)\bin\Release\etcetera.Mvc.dll" />
 <MvcContrib Include="$(MSBuildProjectDirectory)\bin\Release\mvccontrib.dll" />
 <MvcContribLic Include="$(MSBuildProjectDirectory)\..\..\lib\MvcContrib\License.txt" />
 <Css      Include="$(MSBuildProjectDirectory)\UI\css\**\*.*"
           Exclude="$(MSBuildProjectDirectory)\UI\css\.svn\**\*.*" />
 <Images   Include="$(MSBuildProjectDirectory)\UI\images\etcetera\**\*.*"
           Exclude="$(MSBuildProjectDirectory)\UI\images\etcetera\.svn\**\*.*" />
 <Scripts  Include="$(MSBuildProjectDirectory)\UI\scripts\**\*.*"
           Exclude="$(MSBuildProjectDirectory)\UI\scripts\.svn\**\*.*" />
 <ZipFiles Include="$(MSBuildProjectDirectory)\Release\**\*.*" />
</ItemGroup>

Der Filter unterstützt auch Wildcards und kann auch für das Include Attribut angewendet werden.
Informationen zum eigentlichen Projekt folgen nächstens :-) .

Auswahl einer geeigneten Open Source Lizenz

15. Oktober 2009

Wie ich bereits geschrieben habe, bin ich in den Vorbereitungen, um kleines Projekt als Open Source auf CodePlex, dem Open Source Portal von Microsoft, zu veröffentlichen. Dabei ist auch die Wahl der Lizenz ein Thema. Die CodePlex Verwaltung macht es einem hier sehr einfach, es sind schon diverse Lizenztexte vorbereitet, aus welchen man nur einen auswählen kann.

Auswahl der Lizenzen bei CodePlex

Auswahl der Lizenzen bei CodePlex

Aber welchen? Und in welchen Punkten unterscheiden sich die einzelnen Lizenzen? Eine kurze Recherche brachte etwas Licht in dieses mir bislang unbekannte Gebiet.
Die folgende Matrix zeigt die verschiedenen Lizenzen und die Punkte, in denen sie sich unterscheiden:

Open Source Lizenz Matrix

Open Source Lizenz Matrix

Allen Lizenzen gemeinsam ist, dass die Lizenz immer mitverbreitet werden muss, und dass von einer Software abgeleitete Arbeiten verkauft werden dürfen. Die einzelnen Lizenzen besitzen noch folgende Punkte, welche sie von anderen unterschieden.

Apache License 2.0

Die Apache Lizenz stellt sicher, dass die Software frei verfübar ist, und dass der Name der Apache Foundation nicht für das eigene Produkt verwendet werden kann. Weiter müssen Änderungen an der Software als Quelltexte veröffentlicht werden.

New BSD License

Die New BSD License ist wie die MIT License nicht allzu restriktiv, ausser dass die Namen der Kontributoren nicht für abgeleitete Software verwendet werden dürfen.

GNU General Public License (GPL)

Die GPL ist in einem Punkt restriktiv, was auch bereits zu vielen Diskussionen in der Open Source Szene geführt hat. Jede Software, welche eine GPL lizenzierte Komponente verwendet, muss ebenfalls unter der GPL vertrieben werden.

GNU Library General Public License (LGPL)

Die LGPL ist eine Version der GPL, welche sich besonders für Software Komponenten eignet. Eine Software, die eine LGPL Komponente verwendet, kann eine andere Lizenz verwenden.

MIT License

Die MIT License ist die einfachste und am wengsten restriktive Open Source Lizenz. Sie verfügt nur über zwei Teile. Der erste Teil gestattet es jedem, die MIT lizenzierte Software frei zu nutzen, zu vertreiben oder gar verkaufen (immer aber mit Quellcode). Der zweite Lizenzteil stellt schliesst eine Garantie der Software aus.

Mozilla Public License

Die MPL wird vorwiegend von der Mozilla Corporation für ihre Software verwendet.

Microsoft Public License (Ms-PL)

Die Microsoft Public License ist ähnlich wenig restriktiv wie die BSD oder MIT Lizenzen. Einzige Ausnahmen sind das Verbot der Verwendung des Namens, Logos oder von geschützten Marken (Trademark) des Lizenzgebers, sowie die freie Anwendung von Patenten, welche innerhalb der Software des Lizenzgeber verwendet werden.

Microsoft Reciprocal License (Ms-RL)

Diese Lizenz ist der Ms-Pl sehr ähnlich. Der einzige Unterschied besteht darin, dass wenn irgendwelche Dateien einer Ms-RL lizenzierten Software in eigenen Lösungen verwendet werden, diese Dateien in Quellform und mit einer Kopie der Ms-RL angeboten werden müssen.


Warnung:
Für die obigen Informationen kann ich keinerlei Garantie übernehmen, die Angaben basieren auf meiner persönlichen Interpretation der Lizenztexte. Lesen Sie die entsprechenden Lizenzen gut durch, bevor Sie sich für eine entscheiden. Für juristische Beratung in diesen Belangen verweise ich Sie gerne an meinen geschätzten Partner affolter.net.

Security Trimming mit ASP.NET MVC

14. Oktober 2009

Einer der grossen Pluspunkte des ASP.NET MVC Frameworks ist, dass viel von der bestehenden ASP.NET Infrastruktur weiterverwendet werden kann. In einigen wenigen Fällen lassen sich auch die WebForm Server Controls sinnvoll einsetzen. Dies ist möglich, solange die Standard WebFormViewEngine verwendet wird.

Ein sehr praktisches Feature der klassischen Webforms ist das Security Trimming, also das Anzeigen von rollenbasierten Inhalten. Je nach Rolle, welche der eingeloggte Benutzer zugewiesen hat, werden ihm nur für diese Rolle passende Inhalte angezeigt. Das ganze Membership System der Webforms wird vom MVC Framework unterstützt. Auch das LoginView Control lässt sich im MVC Framework verwenden, da es keinen ViewState benötigt:

<asp:LoginView ID="LoginView1" runat="server">
  <AnonymousTemplate>I can be seen when the user is Anonymous.</AnonymousTemplate>
  <LoggedInTemplate>I can only be seen when a user without group membership is logged in.</LoggedInTemplate>
  <RoleGroups>
    <asp:RoleGroup Roles="Admin,User">
      <ContentTemplate>Only users with the "Admin" and "User" role can see this.</ContentTemplate>
    </asp:RoleGroup>
    <asp:RoleGroup Roles="Admin">
      <ContentTemplate>Only users with the "Admin" role can see this.</ContentTemplate>
    </asp:RoleGroup>
    <asp:RoleGroup Roles="User">
      <ContentTemplate>Only users with the "User" role can see this.</ContentTemplate>
    </asp:RoleGroup>
  </RoleGroups>
</asp:LoginView>

Zu beachten ist, dass die RoleGroups Templates der Reihe nach ausgewertet werden. Nur das erste zu einer Benutzerrolle passende Template wird angezeigt, die anderen nicht. Wenn sich also im Beispielprojekt ein Benutzer mit einer “User” Rolle einloggt, wird er nur das erste RoleGroup Template sehen.
Das LoggedInTemplate wird nur dann angezeigt, wenn kein RoleGroup Template zur Benutzerrolle passt.

Ich habe ein Beispielprojekt zusammengestellt, welches das LoginView Control im Einsatz zeigt. Das Projekt verwendet eine SQLite Datenbank und die SQLite Membership Provider von Roger Martin.

Download des Beispielprojekts: SecurityTrimming.zip